Liebesglück & Hochzeitspläne

Letztes Jahr um diese Zeit konnte ich noch nicht ahnen, das mir bald ein Heiratsantrag bevorstehen sollte. Natürlich hatten wir bereits über die üblichen Themen wie Kinder und Hochzeit gesprochen, denn wenn man bereits 8 Jahre ein Paar ist, sollten ein paar grundlegende Wünsche geklärt werden. Schließlich möchte man sich gemeinsam auf eine schöne Zukunft freuen. Trotz allem, kam der Antrag für mich sehr überraschend – was die (Vor)Freude ins unermessliche steigen ließ.

Die Frage aller Fragen stellte er mir in Hamburg (die Stadt, an die wir nun für immer unser Herz verloren haben). Es war kurz vor Silvester und wir genossen einen Abend zu zweit in einem sehr exklusiven Restaurant. Nachdem ich ich den ganzen Abend schon nervös und aufgeregt war (durch seine Nervosität) und grundlegend falsche Vermutungen hegte: „Machen wir einen Kochkurs?“. So viel war sicher: Da war irgendetwas im Busch und ich war auf dem Holzweg. Meine Nervosität legte sich mit jedem weiteren Gang und ich bekam sogar meine Leibspeise: Trüffel satt! Als das Dessert mit viel Tamtam und urplötzlichen Blitzlichtgewitter zu uns schwebte, bat er mich aufzustehen und kniete sich vor mich. Da fiel der Groschen bei mir und mit ihm auch meine Gesichtszüge… Das gesamte Restaurant applaudierte, Musik spielte und der Kellner knipste wie verrückt Fotos. Wir küssten uns und ich ich stammelte das „Ja“. Mein Strahlen hielt die folgende Woche und bis heute an, wenn ich an diesen wunderschönen Moment denke. Noch bis in die späte Nacht hinein liefen wir die Elbe entlang und telefonierten mit Freunden und Familie um ihnen die frohe Botschaft zu überbringen.

Natürlich stürzten wir uns nach dem romantischen Hamburg-Trip sofort in die Hochzeitsplanung und landeten damit schnell auf dem Boden der Tatsachen. So teuer! Schon ausgebucht bis 2017! Erstmal 50% Anzahlung! Die harten Fakten des Hochzeitsbusiness sind alles andere als romantisch und wir hatten wirklich viel Stress damit, die perfekte Location zu finden. Ich rate euch: Schaut euch früh genug um! Die Konkurrenz ist groß und jeder will das schönste Landgut/Schloss/Gewölbekeller oder Scheune mieten. An vielen Locations wurden wir abgefertigt und uns fehlte das „Persönliche“ und auch die Wertschätzung die man eigentlich, bereitwillig zahlenden Kunden entgegenbringen sollte. Schließlich ist eine Hochzeit ein hochemotionales Ereignis. Da will man ein bisschen umgarnt werden und sich besonders fühlen. Das Motto der meisten Locations war dann eher: Wenn ihr es nicht nehmt, stehen 10 andere Paare Schlange.

Deswegen haben wir nicht aufgeben uns weiter gesucht und recherchiert. Uns siehe da, im Frühjahr diesen Jahres fanden wir unsere Traumlocation. Dank eines genialen Einfalls meiner Mutter, entschlossen wir uns in der Pfalz zu heiraten und somit eine wunderschöne Sommer-Hochzeit zu planen. Gut das wir uns gleich zu Beginn entschieden hatten, unsere Hochzeit auf 2016 zu legen. Denn ich wusste schon schnell: Mein Perfektionswahn in der Hochzeitsplanung lässt sich nicht in 2015 umsetzen. Zu viel muss noch vorbereitet werden, Details wollen ausgearbeitet und Farbkonzepte sowie ein Motto für Gastgeschenke und Traurede wollen gut überlegt sein. Also lassen wir uns mehr Zeit und liegen damit goldrichtig.

Denn auch bei der Suche nach einer Fotografin und einer Treurednerin (wir möchten eine freie Trauung), lief nicht alles glatt. Auch hier gilt es schnell zu sein und rechtzeitig zuzuschlagen. Zum Glück haben wir nun zwei sehr kompetente Damen an unserer Seite, die für uns die perfekte Wahl sind. Es läuft also :-)

Als Farbkonzept werden wir Pastelltöne mit goldenen Elementen kombinieren. Es soll elegant wirken aber trotzdem leicht und sommerlich. Ich stelle mir das Ganze vor, wie eine Landpartie mit hellen, freundlichen Farben und etwas Mädchen-Glitzer on top. Der Grat zwischen Kitsch und Glamour ist schmal, daher werde ich das Gold auch sehr dezent einsetzen.

Momentan bin ich auf der Suche nach Hochzeits-Inspirationen wie Frieda Theres & Co. Also wenn ihr ein paar gute Tipps habt, dann immer her damit.


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